Rund ein Viertel aller Schüler leiden unter Dyskalkulie (Rechenschwäche). Betroffen von Dyskalkulie (Rechenschwäche) sind Mädchen wie Jungen. j0409594 kleinRechenschwache Kinder lernen in allen Schulformen von der Grundschule bis zum Gymnasium. Rechenschwache sind normal begabt, haben aber dennoch große Schwierigkeiten, sich z.B. Mengen vorzustellen und einen Zahlbegriff auszubilden. Rechenschwäche bezieht sich vor allem auf den Stoff des Anfangsunterrichtes in Mathematik. Aber gerade in der Klasse 1 wird im Zahlenraum 10 vieles durch fleißiges Üben antrainiert, aber nicht wirklich verstanden. Häufig bemerken Eltern rechenschwacher Kinder erst in Klasse 2, dass das Rechnen im Zahlenraum 100 nicht gelingen will.
Desweiteren werden häufig Sach- und Textaufgaben nicht verstanden, die Orientierung in Zeit und Raum fällt schwer. Sollten Eltern das Gefühl haben, dass sie mit ihrem Kind immer wieder von vorn beginnen zu üben, ist es ratsam einen Experten aufzusuchen und eine Diagnostik durchführen zu lassen. Zusammen mit der Anamnese und der Durchsicht der Unterlagen aus der Schule werden wertvolle Informationen gesammelt, die die Grundlage für die Planung einer individuellen Förderung sind.
Eine Dyskalkulie-Therapie muss individuell geplant und durchgeführt werden. Genau aus diesem Grund ist der schulische Förderunterricht für rechenschwache Kinder oft nicht geeignet, da er eher einen Nachhilfecharakter trägt.
Die Eltern erhalten von den Dozenten eine Anleitung zum häuslichen Üben. Die Lerntherapie erfolgt, je nach Schweregrad der Ausprägung, ein bis zweimal pro Woche – durchschnittlich dauert die Therapie 2 Jahre.

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